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MDE Funktionen
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Mit der Hilfe von MDE-Spezialtechniken sind Anwendungen möglich, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären. Den Durchbruch konnten die MDE-Geräte aufgrund der Einführung von weitgehenden Standardisierungen erreichen.
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Die wesentlichen Standardisierungen sind:
Einheitliche genormte Betriebssysteme (z.B. Windows CE, DOS)
Hardware-Normierungen (IRDA, PCMCIA)
Software-Normierungen (Klassenbibliotheken, COM, DLL, usw.)
Chipkartenleser:
Mit Hilfe des PCMCIA Chipkartenlesers und einem mobilen Datenerfassungsgerät ist man in der Lage, Chipkarten verschiedener Art zu lesen (und je nach Anwendung und Karte auch zu beschreiben).
Diese Geräte kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn Personen oder Dinge identifiziert werden sollen (Krankenversicherungskarten, Kundenkarten, Maschinenkarten) oder Werte gespeichert werden sollen (Telefonkarte, Geldkarte, Guthabenkarte, Gutschein-Karte, usw.).
Besonderer Vorteil bei der PCMCIA-Version:
Der Leser ist komplett in einem Schacht eingebaut. Dadurch brauchen keine separaten Kabel usw. ans Gerät angeschlossen werden. Sieht es das mobile Gerät vor, den Schacht direkt ohne Abdeckung zu erreichen, so finden wird die Chipkarte direkt ins Gerät gesteckt (siehe Foto).
Kabelgebundenes Netzwerk (LAN):
Netzwerkkarten verbinden das mobile Gerät oder Notebook mit dem LAN. Befindet sich der Anwender im Büro oder einem ansonsten per Netzwerk verkabelten Bereich, so kann er sein MDE-Gerät oder Notebook daran anschliessen.
Nachteil der kabelgebundenen Variante:
Es muss zunächst ein Stecker eingesteckt werden, bevor die Verbindung besteht. Einfacher wäre eine kabellose Variante (z.B. über WLAN oder Bluetooth).
Funk-Netzwerk über WLAN:
Bequeme kabellose Netzwerkverbindung mit bis zu 108 Mbit/s
WLAN hat im Gegensatz zu Bluetooth den Vorteil, dass ein größeres Gebiet mit Netzwerk versorgt werden kann. Auch ist die Geschwindigkeit deutlich höher.
Versorgungsideen:
Ein Büro, mehrere Etagen
Größere Gebiete / Bereiche, z.B. ein komplettes Lager
Reichweiten bis max. 200m
Kombinierbar / Erweiterbar durch Verbindung mehrerer Accesspoints
Gebäude zu Gebäude Vernetzung/Vebindung, LAN/LAN Kopplung
Bluetooth-Netzwerk:
Viele mobile Geräte sind von Haus aus Bluetooth-fähig. Wem diese Eigenschaft fehlt, kann dies nachrüsten.
Bei Bluetooth handelt es sich um eine Funkübertragung der Daten für kleine Entfernungen (im allgemeinen wenige Meter). So können Drucker, andere Geräte, Barcodescanner, Kartenleser usw. verwendet werden, obwohl der Empfänger einige Meter entfernt ist.
Modem/ISDN:
Manche Geräte haben auch einen Analogmodem- bzw. ISDN-Anschluss. So kann per Einwahlverbindung (Festnetz-Telefonie) eine Verbindung zu einem Kommunikationspartner oder das Internet aufgebaut werden.
Vor- und Nachteile:
(-) Nur dort verwendbar, wo ein Festnetzanschluss vorhanden ist
(+) Relativ günstige Einwahl
(-) Es muss zunächst eine Kabelverbindung eingesteckt werden
Mobilfunknetzwerke (GSM / GPRS / UMTS / HSCSD):
Hat man die Möglichkeit, sich mit einem solchen Netzwerk zu verbinden, so kann man fast flächendeckend im In- und Ausland sein Gerät kommunizieren lassen. Das ist ein sehr großer Vorteil, wenn nahezu immer eine Verbindung aufgebaut werden soll bzw. bestehen soll.
Dies hat aber auch einige Nachteile:
Noch relativ teuer (die ersten Provider bieten aber schon erste Volumentarife an)
Zunächst muss eine Einwahl erfolgen (gilt nur für GSM / HSCSD)
Relativ kleine Übertragungskapazität (außer für UMTS)
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